Additiv gefertigte Implantate und weitere Medizinprodukte: Co-CEO Stefan Leonhardt zum Stand der Technik 2021

Was ist nötig, damit additiv gefertigte Implantate den Ansprüchen der Industrie genügen, und warum wird AM konventionelle Verfahren nicht ersetzen? Eine Video-FAQ

Innovatorinnen und Innovatoren im Gesundheitswesen setzen sich seit Jahren für die Anwendung additiv gefertigter Implantate und Instrumente ein. Mit individualisierten Medizinprodukten wie Schablonen tragen sie tagtäglich zu verbesserter Patientenversorgung bei. Doch selbst die fortschrittlichsten medizinischen Fachkräfte treiben Gedanken und Ideen um, die meist nur mithilfe kompetenter Partnerorganisationen verfolgt werden können.

Neue additiv gefertigte Implantate, verständlich erklärt

In diesem Video-Interview beantwortet Stefan Leonhardt, Co-CEO von Kumovis, einige der Fragen, die uns Krankenhäuser, Medtech-Unternehmen und andere häufig stellen. Zudem entkräftet er die verbreitete Annahme, additive Fertigung würde herkömmliche Produktionsverfahren vollständig ersetzen. Falls keine Zeit ist, sich das gesamte Video anzusehen, lässt sich mithilfe der Zeitstempel unten, direkt der gewünschte Teil des Videos aufrufen.

Virtuelles Modell der menschlichen Wirbelsäule mit hervorgehobenen Wirbelkörperersatzteilen
Einer der drei Hauptanwendungsbereiche bei Kumovis ist die Wirbelsäule

Also, jetzt das Video sehen, den YouTube-Kanal von Kumovis abonnieren und auf dem Laufenden bleiben, wenn es darum geht, additiv gefertigte Implantate und weitere Medizinprodukte Realität werden zu lassen.

Liste der Fragen aus dem Interview

00:00 Wie unterscheidet sich Kumovis von den Herstellern von 3D-Druck-Hardware?

01:17 Was sind die aktuellen medizinischen Anwendungen des 3D-Druckers Kumovis R1?

02:22 Was erwarten Sie von Ihrem erweiterten Angebot medizinisch geeigneter Polymere?

03:10 Können Sie uns ein Beispiel für den Einsatz solcher Polymere geben?

04:20 Was sind die Vorteile der Kumovis-Technologien gegenüber konventioneller Fertigung?

05:54 Sind – neben Probe-Implantaten – auch Dauerimplantate denkbar, also solche, die im Körper verbleiben? Und was wäre für diese Art der Anwendung nötig?

06:57 Gibt es bereits Erfahrungen über die Haltbarkeit solcher Dauerimplantate?

07:40 Glauben Sie, dass die additive Fertigung individualisierter Implantate im Krankenhaus, also am Point of Care, irgendwann möglich sein wird?

08:55 Was können wir uns für die Zukunft der additiven Fertigung medizinischer Produkte erhoffen?